Der Realschulbildungsgang ist das Herzstück unserer Schule. Von Klasse 5 bis Klasse 10 vermitteln wir eine fundierte allgemeine Bildung und verbinden sie mit praktischen Erfahrungen und einer frühen Orientierung für die Zeit nach der Schule.
In der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6) kommen die Kinder bei uns an, lernen sich in ihrer neuen Klasse kennen und werden behutsam an das Arbeiten an einer weiterführenden Schule herangeführt. Ab Klasse 7 erweitert sich der Unterricht um ein Wahlpflichtfach, mit dem jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Schwerpunkt setzt. Praktika, Berufsorientierung und vielfältige Projekte bereiten in den höheren Jahrgängen gezielt auf Ausbildung oder weiterführende Schulen vor.
Am Ende der Klasse 10 steht der Mittlere Schulabschluss – bei entsprechenden Leistungen mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Damit stehen unseren Absolventinnen und Absolventen viele Wege offen: eine Ausbildung, ein Berufskolleg oder der Weg zum Abitur.
Ab Klasse 7 wählen unsere Schülerinnen und Schüler im Realschulbildungsgang ein Wahlpflichtfach (WP-Fach). Damit setzen sie einen eigenen Schwerpunkt, der zu ihren Stärken und Interessen passt. Das WP-Fach hat den Stellenwert eines Hauptfachs: Es werden Klassenarbeiten geschrieben, und die Note zählt für den Abschluss wie Deutsch, Mathematik und Englisch.
Damit die Wahl gut gelingt, stellen wir die Fächer in Klasse 6 ausführlich vor und beraten Schülerinnen, Schüler und Eltern bei der Entscheidung. Das gewählte Fach wird in der Regel bis zum Ende der Klasse 10 belegt.
Mehr als nur „Bonjour!“ und „Croissant“
Im Wahlpflichtfach Französisch entdeckst du eine der vielseitigsten Sprachen Europas und tauchst in die Kultur unserer Nachbarn im Westen ein. Mit einer Prise Savoir-vivre lernst du die Sprache Schritt für Schritt kennen. Das Gelernte probierst du dann auf einer unserer legendären Frankreichfahrten aus. Alors, pourquoi pas? Warum nicht Französisch?
Das Wahlpflichtfach Informatik bietet Schülerinnen und Schülern der Realschule die Möglichkeit, sich ab Klasse 7 vertieft mit der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt des Faches steht nicht nur die Anwendung digitaler Werkzeuge, sondern vor allem das Verständnis grundlegender informatischer Zusammenhänge.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie Informationen verarbeitet, gespeichert und übertragen werden, und entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise moderner Informatiksysteme. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Arbeiten am Computer und mit digitalen Systemen. Dazu gehören unter anderem das Arbeiten mit Robotersystemen wie dem mBot sowie der Einsatz des Calliope mini, mit dem erste eigene Programme entwickelt und technische Abläufe gesteuert werden.
Weitere Inhalte des Unterrichts sind das Programmieren mit Python und Scratch, der Umgang mit Datenbankensowie das Arbeiten mit endlichen Automaten. Dabei werden grundlegende Prinzipien der Programmierung, Datenverarbeitung und Problemlösung vermittelt und in praxisnahen Projekten angewendet.
Darüber hinaus werden Themen wie der Aufbau von Computersystemen, der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien sowie Aspekte von Datenschutz und Datensicherheit behandelt. So werden die Schülerinnen und Schüler auch für Chancen und Risiken der digitalen Welt sensibilisiert.
Für das Wahlpflichtfach Informatik sollten Schülerinnen und Schüler Interesse an technischen und digitalen Themen mitbringen. Wichtig sind insbesondere Neugier, logisches Denkvermögen und Freude am Problemlösen. Zudem wird erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig und konzentriert arbeiten können, auch bei längeren praktischen Aufgaben und Projekten.
Wer sollte das Fach Biologie wählen?
Hast du Interesse an Naturwissenschaften? Interessierst du dich für Pflanzen und Tiere und wie sie leben? Hast du dich schon mal gefragt, warum wir unseren Eltern ähnlich sehen oder wie überhaupt das Leben entstanden ist? Willst du wissen, wie dein eigener Körper funktioniert, welche Erkrankungen es gibt und was du für deine eigene Gesundheit tun kannst? – Dann bist du im WP-Kurs Biologie genau richtig!
Welche fachspezifischen Arbeitsweisen gibt es?
Zu den besonderen Arbeitsweisen im Fach Biologie gehört das Untersuchen und Erklären biologischer Vorgänge. Ihr lernt naturwissenschaftliche Arbeitsweisen kennen, wie zum Beispiel Mikroskopieren, Sezieren, Zeichnen, Präsentieren und Experimentieren. Wir schauen uns im Schulumfeld um oder besuchen gelegentlich außerschulische Lernorte. Regelmäßig bringen wir biologisches Material zur genauen Beobachtung und Untersuchung mit in den Unterricht. Auch mehrtägige Exkursionen, um ein Ökosystem gründlich zu untersuchen, sind möglich. Aber natürlich arbeiten wir (wie in anderen Fächern auch) häufig mit Texten, Abbildungen usw. und wir schreiben auch Kursarbeiten…
Welche Themen werden im WP-Kurs Biologie behandelt?
Wir freuen uns auf Euch!
Im Wahlpflichtfach Technik wird ab Klasse 7 praxisorientiert gearbeitet. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler lernen, technische Zusammenhänge zu verstehen, eigene Ideen zu entwickeln und diese in Projekten umzusetzen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoff sowie dem sicheren Umgang mit Werkzeugen und Maschinen. Ergänzend lernen die Schülerinnen und Schüler das technische Zeichnen – analog und digital – und entwickeln dabei ihr räumliches Vorstellungsvermögen.
Auch Elektrotechnik und Elektronik sind wichtige Bestandteile. Dazu gehören Schaltkreise, elektronische Bauteile und das fachgerechte Löten. Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Robotik, CNC-Steuerung und computergestützte Fertigung z.B. im 3-D-Druck.
Themen wie Energie, Ressourcenschonung, nachhaltige Produktion und Mobilität zeigen die Bedeutung von Technik für Umwelt und Gesellschaft.
Der Unterricht ist stark durch Projektarbeit geprägt. Die Schülerinnen und Schüler planen, entwerfen, bauen und bewerten technische Werkstücke und entwickeln eigene Lösungen – selbstständig oder im Team.
Im Technikunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick in handwerkliche, technische und ingenieurwissenschaftliche Berufsfelder.
Bei der Leistungsbewertung im vierten Hauptfach Technik werden praktische Arbeiten, mündliche Leistungen und Kursarbeiten berücksichtigt.
Für das Wahlpflichtfach Technik sollten Schülerinnen und Schüler Interesse an technischen Zusammenhängen und Freude am praktischen Arbeiten mitbringen. Wichtig sind außerdem handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, Sorgfalt, Kreativität und die Bereitschaft, eigene Lösungen zu entwickeln und auch bei anspruchsvolleren Projekten konzentriert und ausdauernd zu arbeiten.
Ziele und Anforderungen
Ziel ist die Vermittlung von Fachwissen, das den Schülerinnen und Schülern eine Grundlage für ihre gestalterische Arbeit bietet.
Gleichzeitig entdecken sie verschiedene Möglichkeiten, ihre Ideen kreativ umzusetzen und sich gestalterisch auszudrücken. Durch das Ausprobieren neuer Techniken und Materialien wird ihre Kreativität angeregt und gefördert. So können die Kinder eigene Ideen entwickeln, ihrer Fantasie freien Lauf lassen und mit Freude neue Erfahrungen sammeln.
Für das Fach Kunst sollten die Kinder Interesse und Freude am kreativen Arbeiten mitbringen. Wichtig sind Neugier und Offenheit, um mit verschiedenen Farben, Materialien und Techniken zu experimentieren und eigene Ideen auszuprobieren. Darüber hinaus ist die Bereitschaft gefragt, etwas über Kunst und ihre Geschichte zu lernen.
Inhalte und Beispiele
Malerei und Grafik
Plastik / Skulptur / Objekt
Architektur und Raum
Medienkunst
Aktion und Interaktion
Voraussetzungen
Für das Fach Kunst sollten die Kinder offen für die verschiedenen Themen und Inhalte des Unterrichts sein. Sie sollten bereit sein, gestellte Aufgaben konzentriert und selbstständig zu bearbeiten sowie grundlegende künstlerische Techniken anzuwenden. Zudem wird eine aktive Mitarbeit sowohl bei praktischen Gestaltungsaufgaben als auch bei schriftlichen Arbeiten erwartet.
Bewertung:
Liebe Schülerinnen und Schüler,
in den Jahrgängen 8 und 10 habt ihr bei uns die Möglichkeit, innerhalb des Ku/Mu/Tx-Blocks ein Fach eurer Wahl im Bereich der künstlerisch-musisch-ästhetischen Erziehung zu belegen. Dies gilt für den Realschul- und den Hauptschulbildungsgang.
In diesem zweistündigen Block geht es vor allen Dingen um eure Kreativität, Motorik und eure sozialen Kompetenzen.
Eure Fachlehrkräfte stellen euch in der ersten Woche nach den Sommerferien die verschiedenen Fächer und ihre Kursinhalten kurz vor, sodass ihr eine Übersicht für eure Wahl erhaltet.
Ob ihr am Ende auf der Theaterbühne steht oder euch vor einer Leinwand wiederfindet, das entscheidet ihr!
Im Fach Kunst beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der vielfältigen Welt der Bilder, die unsere visuelle Kultur prägt. Dazu gehört alles, was wir sehen und gestalterisch wahrnehmen – von Kunstwerken über Alltagsbilder bis hin zu unserer gesamten visuellen Umgebung.
Im Kunstunterricht wird das Wahrnehmen und Gestalten gezielt gefördert. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Bilder bewusster zu betrachten, eigene Ideen auszudrücken und ihre gestalterischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Bilder zu entwickeln und kreativ sowie reflektiert mit ihnen umzugehen.
In diesem Kurs sollen die grundlegenden Funktionen des Bildbearbeitungsprogramms „Photoshop“ kennengelernt werden. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der kreativen Umsetzung von Bildideen.
Hier bekommst du etwas auf die Ohren…
Wir setzen neben dem klassischen Instrumentarium auch Boomwhacker, Orff- und Rock-Instrumente ein, um euch in verschiedenen Interessenslagen das aktive Musizieren zu ermöglichen. In kleinen Projekten sprechen wir aber auch über Musik oder setzten Musik szenisch um.
Das Fach Textilgestaltung hilft Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Persönlichkeit vielseitig zu entwickeln. Sie lernen, mit Textilien kreativ zu arbeiten und entdecken dabei verschiedene Möglichkeiten, sich gestalterisch auszudrücken. Gleichzeitig erfahren sie etwas über die kulturelle Bedeutung und die Entwicklung von Textilien – früher und heute.
Im Unterricht werden praktische Fähigkeiten gefördert, ebenso wie Kreativität und Fantasie. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler, bewusste und verantwortungsvolle Entscheidungen im Umgang mit Kleidung und Konsum zu treffen.
Im Kurs Film im Jahrgang 8 und 10 wird handlungsorientierte Medienproduktion großgeschrieben. Die SuS lernen zunächst theoretische Grundlagen wie zum Beispiel Filmhistorie, Bildsprache und Bildwirkung und bekommen Gelegenheit die später verwendete Bild-, Ton- und Lichttechnik ausführlich kennenzulernen. Anschließend werden gemeinsam Ideen entwickelt und diese dann filmisch produziert und bearbeitet. So wird nicht nur Teamarbeit geschult, sondern es werden auch alle Facetten der Medienkompetenz mit viel Freude aktiv umgesetzt.
Im Fach Gesundheitsförderung werden verschiedene Aspekte der Gesundheit thematisiert, insbesondere die Bereiche der gesundheitsfördernden Ernährung, der Bewegung und der psychischen Gesundheit. Ziel ist durch diese ganzheitliche Auseinandersetzung, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre direkte Lebensumwelt mitzugestalten und ihre Gesundheit zu stärken. Der Unterricht ist ein Wechsel aus theoretischen und praktischen Unterrichtsphasen, so das das Gelernte durch die praktische Umsetzung direkt angewendet wird. Neben den positiven Aspekten, die die Gesundheit stärken, werden auch gesundheitsschädigende Faktoren behandelt.
In Steinhagen hat sich die Schullandschaft verändert. Für Kinder mit Befähigung zum Besuch der Schulform Hauptschule existiert keine wohnortnahes Angebot mehr, da die Realschule Steinhagen und das Gymnasium die einzigen weiterführenden Schulen vor Ort sind.
Auch für Schülerinnen und Schüler denen trotz Förderung und intensiver Beratung der Bildungsgang Realschule nach dem Durchlaufen der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6) nicht realistisch erscheint, ist der Hauptschulbildungsgang die pädagogisch sinnvollere Alternative.
Nach dem 12. Schulrechtsänderungsgesetz bietet sich seit dem 1. August 2015 Realschulen die Möglichkeit, Kinder mit Hauptschulbefähigung ab Klasse 7 gezielter zu fördern, sie nach den Richtlinien der Hauptschule zu unterrichten und sie somit mindestens auf einen Hauptschulabschluss vorzubereiten. Dies ist seit dem Schuljahr 2017/18 an der Realschule Steinhagen möglich.
In der Klassenstufe 7 werden die Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs Hauptschule im Klassenverband zieldifferent nach den Richtlinien der Hauptschule unterrichtet. Sie arbeiten an gleichen Themen, erhalten jedoch angepasste Unterrichts- und Übungsmaterial und schreiben Klassenarbeiten und Tests auf ihrem individuellem Niveau.
Ab der Klasse 8 findet eine äußere Differenzierung in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik und dem Wahlpflichtfach statt.
Schülerinnen und Schüler, die ab Klasse 7 nach dem Bildungsgang der Hauptschule besuchen, nehmen am Fach Arbeitslehre und dem dazugehörigen, wechselnden Beifach verpflichtend teil. Arbeitslehre gliedert sich in die Schwerpunkte Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre. Grundlage für das Fach Arbeitslehre bildet der Kernlehrplan der Hauptschule.
Die Schülerinnen und Schüler können in ihrem gewohnten Umfeld je nach individueller Entwicklung an der Realschule Steinhagen den Hauptschulabschluss oder auch den mittleren Schulabschluss erreichen. Ihre individuelle Lernentwicklung wird regelmäßig überprüft, um einen möglichen Wechsel des Bildungsgangs anzuraten. Der Wechsel des Bildungsganges ist in beide Richtungen möglich. Eltern können einen Wechsel des Bildungsgangs schriftlich beantragen, über den in der Zeugniskonferenz abgestimmt wird.
Ein letztmaliger Wechsel vom Realschulbildungsgang in den Bildungsgang der Hauptschule ist am Ende der Jahrgangsstufe 8 möglich, der Wechsel aus dem Hauptschulbildungsgang in den Realschulzweig auch noch am Ende der 9. Jahrgangsstufe.
Das Fach Arbeitslehre und wird als verpflichtendes Wahlpflichtfach ab Jahrgang 7 im Hauptschulbildungsgang angeboten. Die drei Teilbereiche Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft werden miteinander vernetzt unterrichtet, um ökonomische und lebenspraktische Zusammenhänge zu verdeutlichen.
Im Fach Hauswirtschaft erwerben die Schüler*innen wichtige Kompetenzen für den Alltag und ihre persönliche Zukunft. So lernen sie beispielsweise Verantwortung für sich selbst, andere Menschen und die Umwelt zu übernehmen und entwickeln praktische Fertig- und Fähigkeiten, die weit über den Unterricht hinaus von Bedeutung sind.
Ein Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf der gesundheitsfördernden und nachhaltigen Ernährung. Die Schüler*innen planen Mahlzeiten, bereiten kalte und warme Speisen selbstständig nach Rezeptvorlagen zu und setzen sich mit den Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung sowie dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln auseinander. Dabei spielen Themen wie Saisonalität, Regionalität und Lebensmittelverschwendung eine zentrale Rolle.
Darüber hinaus vermittelt das Fach Kenntnisse in den Bereichen Haushaltsführung, Verbraucherbildung, Hygiene und Organisation des Alltags. Die Schüler*innen lernen, Arbeitsabläufe in der Küche zu planen, wirtschaftlich zu handeln, Lebensmittel kritisch zu bewerten und Aufgaben im Team zu bewältigen. Zu dem fördert das praktische Arbeiten die Selbstständigkeit, die Kreativität und das Verantwortungsbewusstsein.
Das Fach Hauswirtschaft verbindet theoretisches Wissen mit praxisnahen Erfahrungen. Durch das handlungsorientierte Lernen werden Fachwissen, soziale Kompetenzen und Problemlösungsfähigkeiten gleichermaßen gefördert. So trägt der Unterricht dazu bei, die Schüler*innen auf ein selbstbestimmtes, gesundes und verantwortungsvolles Leben vorzubereiten.
In diesem Kurs entdecken die Schülerinnen und Schüler praktische technische Grundlagen und Alltagskompetenzen, die in kleinen Bauprojekten mit verschiedenen Materialien, wie Holz, Kunststoff und Metall umgesetzt werden. Es wird überwiegend praktisch gearbeitet, so dass der Unterricht teilweise auch zur Vorbreitung des Betriebspraktikums bzw. Langzeitpraktikums dient.
Lernziele:
Das Fach Wirtschaft gehört zusammen mit den Fächern Technik und Hauswirtschaft in den Lernbereich ‚Arbeitslehre‘ und wird als verpflichtendes Wahlpflichtfach ab Jahrgang 7 im Hauptschulbildungsgang angeboten. Die drei Teilbereiche werden miteinander vernetzt unterrichtet, um ökonomische und lebenspraktische Zusammen-hänge zu verdeutlichen.
Im Fach Wirtschaft setzen sich die Schüler*innen mit wirtschaftlichen Zusammen-hängen auseinander, die ihnen im Alltag und später im Berufsleben begegnen. Ziel des Unterrichts ist es, wirtschaftliche Entscheidungen zu verstehen, um verantwortungsvoll zu entscheiden und die eigene Zukunft aktiv zu gestalten.
Die Unterrichtsinhalte orientieren sich am Kernlernplan des Landes Nordrhein-Westfalen und behandeln beispielsweise folgende Themen: Umgang mit Geld, Globalisierung, (nachhaltige) Produktion und Märkte, Haushaltsplanung, Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und die veränderte Arbeitswelt durch die Digitalisierung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in den jeweiligen Jahrgängen auf der Berufs-orientierung. Die Schüler*innen werden im Unterricht und durch unsere Übergangs-coachin Frau Müncher intensiv auf anstehende Berufsfelderkundungen und Praktika vorbereitet, bei der Suche nach geeigneten Berufen und Betrieben unterstützt und auf mögliche Bewerbungen sowie Bewerbungsgespräche gezielt geschult.
Besonders wichtig ist uns, dass die Schüler*innen Kompetenzen erwerben, die sie nicht nur für die Schule, sondern für ihren (späteren) Alltag, die Berufswelt und ihre Zukunft benötigen.